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01.02.2012: Stiftung Warentest testet Ökostrom-AnbieterSonne, Wind und Wasser sind in unbegrenzten Mengen vorhanden, zudem hat sich Deutschland das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2020 aus der Atomkraft auszusteigen. Doch ganz so grün, wie Ökostrom beworben wird, ist Ökostrom nicht. Dabei liegt das Problem weniger beim Ökostrom selbst, der bei allen getesteten Anbietern wirklich grün ist, sondern bei den Anbietern von Ökostrom. Deutschlandweit wurden 19 Anbieter etwas genauer unter die Lupe genommen, mit dem Ergebnis, dass nur 13 Anbieter wirklich ihr Versprechen einhalten. Das Versprechen der 13 Ökostrom-Anbieter wird durch entsprechende Zertifikate garantiert, aber es geht noch besser, wenn der Ökostrom-Anbieter Eigeninitiative zeigt. Der Ausbau der Ökoenergie kann nur fortschreiten, wenn der Anbieter selbst in den Ausbau investiert, zum Beispiel in den Bau neuer Wasserkraftanlagen, Windkraftanlagen oder Solarenergie. Ökoenergie einfach nur weiter verkaufen, reicht allein nicht aus. Am besten schnitten im Vergleich die unabhängigen Ökostromanbieter Lichtblick, Naturstrom oder Schönau und EWS Schönau ab. Sie bieten allesamt das Gesamtpaket: grüner Strom, Eigeninitiative im Ausbau der Ökoenergie, und die Tarife stimmen zudem auch. Zwingend teurer sind sie nicht. Für Verbraucher, die immer noch im Grundtarif ihres örtlichen Stromversorgers hängen, kann sich ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell lohnen. Die genauen Testergebnisse kann man in der Februar Ausgabe der Zeitschrift „test“ nachlesen oder online unter www.test.de/strom Tarife mit Vorauskasse werden von den Verbrauchern immer häufiger abgelehnt Nicht nur die Pleite des Stromanbieters Teldafax scheint abschreckend zu wirken, so langsam zeigen auch die Warnungen von Verbraucherschützern ihre Wirkung. Eine Forsa Umfrage hat ergeben, dass nur noch rund 6% aller Deutschen einen Stromtarif mit Vorauskasse wählen würden. Das Modell war denkbar einfach: eine festgelegte Summe wurde für ein oder zwei Jahre im Voraus gezahlt, eine feste Abnahmemenge wurde vereinbart, und im Gegenzug erhielt der Kunde besonders günstige Konditionen. Vor allem im Osten Deutschland hat sich das schwindende Vertrauen bemerkbar gemacht. In Leipzig, Halle und Dresden sind es nur noch 3% der Verbraucher, die sich für solch einen Stromtarif entscheiden würden. Schwierig dürfte diese Skepsis auch für den Stromlieferanten Flexstrom werden, der das Geschäftsmodell immer noch anbietet. Das schwindende Kundenvertrauen hatte schon Teldafax in enorme Liquiditätsengpässe gebracht und das Unternehmen letztlich in der Insolvenz landen lassen. Unternehmensberater haben schon prognostiziert, dass der Markt der Stromanbieter weiter bereinigt werden wird und Unternehmen, die zwar billige Tarife anbieten, aber nicht kostendeckend arbeiten können, über die nächsten Jahre zunehmend vom Markt verschwinden. Es muss ja auch kein Tarif mit Vorauskasse sein, wie unser Stromtarifrechner zeigt. Auch andere Stromanbieter können preisgünstig Strom liefern und dies ohne Risiko für den Verbraucher. Ältere Tarife News:» Tarife Vergleich News Archiv |
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